Rezepte im Schnellkochtopf: Einfach, gesund und lecker

 

 

Ein Schnellkochtopf ist modern und liegt total im Trend. Doch woran liegt das eigentlich? Schließlich verbindet man mit so einem Küchengerät heißen Dampf, hohen Druck und teilweise sogar die Explosionsgefahr. So viel vorweg: Diese Geschichten gehören schon lange der Vergangenheit an und sind bei modernen Modellen überhaupt nicht mehr problematisch. Sogar eher im Gegenteil, denn viele Hobbyköche kommen immer mehr auf den Geschmack und wissen die verkürzte sowie schonendere Garzeit zu schätzen. Doch fangen wir erstmal vorne an.

 

Was ist eigentlich ein Schnellkochtopf?

 

Ein Schnellkochtopf ist im Prinzip ein Kochtopf, der vollständig verschlossen werden kann. Somit kann der Druck bei steigender Temperatur nicht entweichen (das ist eigentlich nur die halbe Wahrheit, denn der Druck wird über verschiedene Ventile reguliert und mehr oder weniger konstant gehalten), was zur Folge hat, dass im Inneren des Schnellkochtopfes ein Überdruck erzeugt wird. Schließlich dehnt sich heißer Dampf aus, kann aber nicht entweichen. Der erhöhte Druck sorgt nun also dafür, dass die Lebensmittel schneller gar werden.

 

 

Besonders vorteilhaft ist aber auch, dass Vitamine und sonstige Nähr- bzw. Geschmacksstoffe nicht entweichen können. D.h. diese bleiben erhalten was dem Essen einerseits einen besonders intensiven Geschmack verleiht und andererseits noch deutlich gesunder ist. Bei einem Schnellkochtopf kann man typischerweise auch den Druck im Inneren mitbestimmen. Gute Geräte haben meist zwei unterschiedliche Garstufen, über die die Temperatur im Inneren reguliert wird. Stufe Eins (als die niedrigere) ist dabei für Gemüse und empfindliche Speisen gedacht, weswegen diese häufig als Schonstufe beschrieben wird.

 

 

Mit Stufe Zwei kann man Fleisch sowie auch Linsen und andere Hülsenfrüchte zubereiten. Insgesamt benötigt man allerdings im Vergleich zu einem herkömmlichen Kochtopf immer ein bisschen Erfahrung um die Lebensmittel auf die richtige Art mit der richtigen Garzeit zubereiten zu können. Wie man genau einen Schnellkochtopf bedient, welche Modelle es gibt und wie die Garzeiten aussehen erfahren sie auf https://www.schnellkochtopf.info/. Es lohnt sich auf jeden Fall die Anleitung sowie auch die Testberichte genauer durchzulesen.

 

Doch wie sieht es jetzt mit der Gefahr aus?

 

Heißer Dampf, erhöhter Druck und ein verschlossenes System sorgt gerade bei Schnellkochtopf-Anfängern oftmals für Schweißperlen auf der Stirn. Doch um einen Schnellkochtopf zum Explodieren zu bringen, muss man sich schon fahrlässig verhalten oder es direkt darauf anliegen.

 

 

Und selbst dann springt meist nur der Deckel vom Topf. Verstehen Sie das jetzt nicht falsch: D.h. nicht man hätte jetzt einen Freifahrtsschein und müsse überhaupt nicht aufpassen, doch die Gefahr ist lange nicht so hoch, wie viele Denken. Solange man sich an die Schnellkochtopf Anleitung oder Herstellerhinweise hält, kann eigentlich nichts passieren.

 

Schnellkochtopf Rezepte: Was kann man jetzt kochen?

 

Die Möglichkeiten bei einem Schnellkochtopf sind praktisch unbegrenzt, denn man kann diesen Topf natürlich auch für ganz normale Rezepte verwenden. Doch die wirklichen Vorteile offenbaren sich erst, wenn man Lebensmittel zubereitet, die sonst sehr lange benötigen würden. Ein gutes Beispiel sind hier Kartoffeln. Diese benötigen oftmals wesentlich zu lange (zumindest gefühlt), weswegen im Alltag oftmals dann auf die schnellere oder passivere Kartoffel-Variante (Pommes) zurückgegriffen wird.

 

 

Doch mit einem Schnellkochtopf sind Kartoffeln in 6 bis 12 Minuten fertig. „Warum ist diese Spanne jetzt so groß?“ werden Sie vermutlich denken. Das liegt daran, dass man natürlich zwischen Salz- und Pellkartoffeln unterscheiden kann, aber auch zwischen geschnittenen und ganzen sowie zwischen der Zubereitung direkt im Wasser oder im Garkorb des Schnellkochtopfes.

 

Zeitvorteile mit Schnellkochtopf: Kichererbsen, Linsen und Co

 

Wie schon erwähnt ist der Zeitvorteil durch die Nutzung eines Schnellkochtopfes besonders bei Lebensmitteln enorm, die sonst sehr lange benötigen würden. Das können beispielsweise Linsen oder Kichererbsen sein. Wenn man sich die Garzeiten von Kichererbsen auf https://www.reishunger.de/wissen/article/312/kichererbsen-richtig-kochen genauer ansieht, dann wird einem die Garzeit bei einem Schnellkochtopf mit circa 45 Minuten wie ein wahrer Segen vorkommen.

 

 

Die 1,5 bis 2 Stunden sind da im Vergleich schon extrem lang, weswegen sich die Verwendung eines Schnellkochtopfes anbieten würde. Dies trifft auch auf Linsen oder andere Linsenfrüchte zu. Eine Linsensuppe mit vorher eingeweichten Linsen könne somit beispielsweise innerhalb von 12 bis 15 Minuten fertig sein, was bedeutet, dass man solche Gerichte im Alltag wesentlich leichter integrieren kann.

 

Fazit zum Kochen mit dem Schnellkochtopf

 

Ein Schnellkochtopf ist definitiv ein praktischer Helfer in der Küche. Besonders wenn es um die Zubereitung von Speisen geht, die sonst sehr lange benötigen würden. Außerdem kann man so in Windeseile sehr gesund und geschmackvoll kochen. Die in den Lebensmitteln enthaltenen Nährstoffe sowie auch Geschmacksstoffe bleiben erhalten, was besonders für den gesundheitsbewussten Gourmet in den eigenen vier Wänden ein großer Vorteil sein sollte. Oft vergessen, doch gerade im Bereich der Nachhaltigkeit nicht minder wichtig:

 

 

Ein Schnellkochtopf verbraucht im Gegensatz zu einem normalen Topf zudem weniger Energie. Ist dieser erstmal auf „Betriebstemperatur“, dann reicht auch eine minimale Energiezufuhr (mehr zum Energieverbrauch auf https://www.umweltnetz-schweiz.ch/themen/energie/2258-einfach-mal-dampf-ablassen-dampfgaren-in-der-kueche.html) Sie sehen also: Der Schnellkochtopf hat sehr viele Vorteile. Da bleibt nur noch die Frage „Wann holen Sie sich ein?“, schließlich spart dieser Zeit, ist gesünder und vor allem auch schonender und energiesparender als ein herkömmlicher Topf.


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